Jagdhunde-Unfallversicherung des Schwarzwildbrackenverein

 

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Allgemeines zur Jagdhunde-Unfallversicherung auf Treib-und Gesellschaftsjagden

Ab dem 01.07.2016 hat der Schwarzwildbrackenverein (Slovensky Kopov) e.V. zugunsten aller Vereinsmitglieder eine Unfallversicherung für ihre Hunde bei vorgenannten Jagdarten abgeschlossen. Mit der Gothaer-Versicherung (Gothaer Platz 2 – 37083 Göttingen) konnte ein leistungsfähiger Versicherer dafür gewonnen werden. Die Rahmenbedingungen werden nachstehend dargelegt.

 

Versicherungsumfang

Versichert sind Unfälle von Schwarzwildbracken (Slovensky Kopov) auf Treib-und Gesellschaftsjagden (mehr als 4 Personen) in Deutschland und die aus dieser Jagd resultierenden Unfälle bei der Nachsuche. Es besteht Versicherungsschutz für den Zeitraum der Anreise, des Jagdbetriebes einschließlich der Rückreise in den Heimatzwinger, max. jedoch für 4 Tage.

Versicherungsschutz besteht für alle gesunden Jagdhunde bis zum vollendeten 12. Lebensjahr.

Kein Versicherungsschutz besteht für kommerziell eingesetzte Hundemeuten (Kilometergeld bis zu 0,50 Euro pro gefahrenen Kilometer gilt nicht als Bezahlung).

 

Subsidiarität

Der Versicherer leistet keine Entschädigung, soweit der geschädigte Versicherte für den eingetretenen Schaden eine Leistung aus einem anderen Versicherungsvertrag oder von einem Dritten beanspruchen kann, der zum Schadenersatz verpflichtet ist.

 

Leistungsarten

Tod, Nottötung, infolge eines Unfalles während des Jagdbetriebes gemäß Versicherungsumfang,

Diebstahl, Raub während des Jagdbetriebes gemäß Versicherungsumfang

Tierarztkosten für die Behandlung von Verletzungen, die während des Jagdbetriebes gemäß Versicherungsumfang entstanden sind

 

Versicherungssumme

Die Versicherungssumme für den Todes- und Verlustfall beträgt für jeden

geprüften Hund (nach erfolgreich absolvierter AZP und/oder bestandener GP) 

 

1.000 Euro

ungeprüften Hund

 

750 Euro

nachgewiesene Tierarztkosten werden erstattet bis zu

 

1.500 Euro

bei Anrechnung einer Selbstbeteiligung des Hundehalters in Höhe von 150 Euro

                                                          

Versicherungskosten 

Die Versicherungskosten sind im SBV-Mitgliedsbeitrag enthalten. Basis hierfür ist das Solidaritätsprinzip. Jedes Mitglied zahlt unabhängig von der Anzahl gehaltener Hunde denselben Beitragssatz. Versichert sind alle Schwarzwildbracken der Vereinsmitglieder.

 

Ablauf der Schadensbeantragung

Auf der Homepage des Schwarzwildbrackenvereins wird eine Schadensanzeige mit Versicherungsnummer-Nr. (zum Download) hinterlegt.

Diese Schadensanzeige ist im Schadensfall vom Hundebesitzer vollständig ausgefüllt (mit Chip und/oder Täto-Nummer) bei der SBV-Geschäftsstelle einzureichen.

Weiterhin benötigt die SBV-Geschäftsstelle eine Kopie der Ahnentafel, aus der unter anderem die Eigentumsverhältnisse, Prüfungsergebnisse etc.  hervorgehen.

Von der Geschäftsstelle des Vereines werden dann die nachstehenden Punkte geprüft:

1.)          Überprüfung der Mitgliedschaft im Schwarzwildbrackenverein

2.)          Ist der geschädigte Hund im SBV-Zuchtbuch eingetragen.

3.)          Welche Prüfung liegt bei dem geschädigten Hund vor.

          

Nach positiver Feststellung der vorgenannten Daten erfolgt die Weiterleitung der Schadensanzeige an die Gothaer Allgemeine Versicherung AG durch die SBV-Geschäftsstelle. Der in diesem Zusammenhang notwendigen Weitergabe von personenbezogenen Daten stimmt das geschädigte SBV-Mitglied zu.

 

Nachdem diese Schadensanzeige bei der Gothaer-Versicherung vorliegt, wird sich die Versicherung mit dem Geschädigten in Verbindung setzen.

Alle weiteren Punkte werden dann bilateral zwischen dem geschädigten Hundeführer und der Gothaer-Versicherung geklärt. (Der Versicherer nimmt  Kontakt mit dem Geschädigten auf!!!)

Hinweis: Der behandelnde Tierarzt muss auf der Honorarrechnung den kompletten Hundenamen sowie nach Überprüfung die Chip- und/oder Täto-Nr.  angeben.